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Solarversuchskraftwerk Jülich




Auftraggeber

Stadtwerke Jülich GmbH


Bauzeit

August 2007 bis Ende 2008



Video-Download



Solarkraftwerk_Juelich.mp4
(19.7 MB)


Solarkraftwerk_Juelich.wmv
(21 MB)


Solarkraftwerk_Juelich.mpg
(19.6 MB)


Download-Hinweis

 

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Webcam zur Anlage

Hier haben Sie die Möglichkeit den Betrieb des Solarturmkraftwerks in Jülich live zu verfolgen.

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In nur 5 Jahren von der Idee zur Fertigstellung

 

Nach dem erfolgreichen Abschluss einer Machbarkeitsstudie durch Kraftanlagen München (KAM) begann 2005 die Projektentwicklung gemeinsam mit den Projektpartnern, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Solar-Institut Jülich (SIJ) und den Stadtwerken Jülich (SWJ) zur Realisierung eines Solarthermischen Versuchskraftwerkes.

 

Zwischen Dezember 2005 und März 2006 erfolgten die Förderzusagen durch die beteiligten Ministerien und im Juni 2006 die Genehmigung vom Stadtrat Jülich. Zunächst wurde KAM im November 2006 mit der Genehmigungsplanung beauftragt. Nach erfolgtem Genehmigungsbescheid im Juni 2007 erhielt KAM den Auftrag zur kompletten Errichtung der Anlage als Generalunternehmer.

 

Im Februar 2008 wurde dann mit dem Bau der Anlage begonnen, die Ende 2008 fertig gestellt werden konnte. Die erste solare Stromeinspeisung ist bereits erfolgt. Bis Ende 2009 ist die Erprobung und Optimierung der Anlage im Rahmen des Testbetriebs geplant, der Versuchbetrieb wird im Anschluss daran aufgenommen.

 

Ziel des Projektes ist es, die bei KAM gemeinsam mit den Forschungspartnern entwickelte Technologie erstmals als Gesamtanlage zu erproben, die Einzelkomponenten im System zu optimieren sowie Erfahrungen im Betrieb des Kraftwerkes zu sammeln.

 

Herzstück des Solarkraftwerks ist der volumetrische Receiver, in dem die Strahlung absorbiert wird. Der Receiver wird mit Umgebungsluft gekühlt, die sich auf ca. 700 °C erwärmt und einem Abhitzekessel zur Dampferzeugung zugeführt wird. Der Dampf erzeugt mit einer konventionellen Dampfturbine Strom, der in das Netz der Stadtwerke Jülich eingespeist wird. Bei Unterbrechung der Sonneneinstrahlung durch Wolken sichert ein thermischer Speicher die Energiezufuhr.

 


Anlagenparameter

Spiegelfläche 
18.000 m² 
Turmhöhe 
60 m 
Elektrische Leistung 
1,5 MW 

Das Vorhaben wird mit Mitteln folgender Ministerien gefördert:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie